Interview mit Xavier Passot (GEIPAN)

Anlässlich des Ruhestands von Xavier Passot, dem ehemaligen Leiter der GEIPAN (UFO-Abteilung des französischen Weltraumzentrums CNES), konnte Ole Henningsen von der dänischen Gruppe SUFOI ein Interview mit ihm führen, welches wir hier mit freundlicher Genehmigung wiedergeben. Für die Übersetzung ins deutsche danken wir Ulrich Magin.

Interview mit Xavier Passot im April 2016
Von Ole Henningsen, SUFOI, www.ufo.dk

Xavier Passot, der Leiter der UFO-Abteilung des Französischen Weltraumzentrums, geht in Pension:
Von den „identifizierten“ UFO Meldungen lernen ...

Während einer Reise in den Süden Frankreichs hatte ich 2012 die Möglichkeit, die „Weltraumstadt“ Cité de l'Espace in Toulouse zu besuchen. Nachdem ich durch die großen und aufregenden Ausstellungen gegangen war, die eine unglaubliche Masse an Informationen über Astronomie und den Weltraum bieten, sah ich urplötzlich ein Schild neben einem Raum, das augenblicklich meine Aufmerksamkeit erregte … ein Forschungsbüro für unbekannte Phänomene!

Das war natürlich für einen alten Weltraum. und UFO-Enthusiasten wie mich besonders unerwartet und interessant.

GEIPAN, Groupe d'études et d'informations sur les phénomènes aérospatiaux non identifiés, ist die UFO-Ermittlungsgruppe, die zum CNES gehört, dem Centre National d'Etudes Spatiales, dem staatlichen französischen Weltraum-Zentrum in Toulouse. Ihr Leiter ist Xavier Passot.

Ich hatte mit Xavier Passot E-Mails ausgetauscht, und gerade als ich die UFO-Ausstellung verließ, klingelte mein Handy. Am Telefon war Xavier Passot, der eben aus dem Urlaub zurückgekehrt war und mich zu einem Treffen mit französischen UFO-Forschern am selben Abend einlud. Leider konnte ich aus Zeitmangel nicht teilnehmen, wir trafen uns aber eine Stunde später am Eingang zum CNES, um Ideen auszutauschen.

Xavier Passot geht nun Ende April 2016 in den Ruhestand. Ich befragte ihn über seine Erfahrungen als Leiter der Groupe d'études et d'informations sur les phénomènes aérospatiaux non identifiés.

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Rückkehr: Werner Walter im Gespräch

Deutschlands bekanntester Ufo-Skeptiker Werner Walter meldete sich vergangene Woche mit einer Pressemitteilung zurück und gibt weitere Einblicke in seine persönliche Zukunft. Über den Umbruch beim skeptischen Netzwerk CENAP (Centrales Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene) berichteten wir auf ufo-information.de im Juli 2014 hier: Umbruch beim Cenap

Heute sprach Dennis Kirstein von ufo-information.de mit Werner Walter über Vergangenes und Zukünftiges. Das im Gespräch erwähnte Onlinearchiv des Cenap Report können Sie Ausgabe für Ausgabe hier herunterladen: Cenap Report Archiv

 

Dennis Kirstein (dk) Hallo Werner, nach gut 18-monatiger Abstinenz zunächst einmal die Frage: Wie geht es Dir heute?

Werner Walter (ww) Hallo Dennis, heute bin ich gesundheitlich gut gerüstet, aber arm wie eine Kirchenmaus.

dk: Zumindest der erste Punkt freut uns natürlich sehr. Was hat Dich denn nach der langen Abwesenheit motiviert die Pressemitteilung von vergangener Woche herauszugeben? Du hättest es ja bei dem krankheitsbedingten Schlussstrich belassen können.

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"UFO-Gutachten" muss freigegeben werden!

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute entschieden, dass Ausarbeitungen des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages nach dem Informationsfreiheitsgesetz herausgegeben werden müssen. Bisherige gegenteilige Entscheidungen des OVG Berlin-Brandenburg werden damit aufgehoben.

Ausgangspunkt für das Verfahren war u.a. das Gutachten über die Erforschung von unidentifizierten Flugobjekten und außerirdischen Lebensformen, das ein CDU-Abgeordneter auf die Anfrage eines Bürgers angefordert hatte.

Wie schon mehrfach festgestellt, ging es bei dem Verfahren nicht um das besagte Gutachten als solches bzw. dessen Inhalt, sondern allgemein um die grundsätzliche Frage, inwieweit die Ausarbeitungen des Wissenschaftlichen Dienstes unter das Informationsfreiheitsgesetz fallen und somit auf Anfrage freigegeben werden müssen. Dies wurde seitens der Bundesverwaltung bisher verneint und somit die Herausgabe verweigert.
Dass der Inhalt des Gutachtens entgegen mancher Vermutungen keineswegs sensationelle Informationen oder gar geheim gehaltenes Wissen über Ufos und Außerirdische beinhaltet, sondern lediglich eine Zusammenfassung allgemein bekannter oder erhältlicher Informationen, wurde von unserer Seite bereits festgestellt, nachdem wir Einblick bekommen hatten.

Das 10seitige Gutachten liegt uns vor und kann hier heruntergeladen werden.

Siehe hierzu unser Spezial: "Das ist Deutschlands Ufo Akte".

Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichts


 

Die Ufo-Akten der Brüder Horten

Die Brüder Reimar und Walter Horten waren Pioniere bei der Entwicklung der Nurflügel-Flugzeuge, die sie auf dem Flughafen Bonn-Hangelar erprobten. In den 1990er Jahren gab die US Army 339 Seiten einst geheimer Papiere frei, die wohl die ältesten deutschen UFO-Akten darstellen. Das von 1947 bis 1955 gesammelte Material behandelt vor allem Reimar und Walter Horten und mögliche in Deutschland gebaute „Flying Saucers“. Die Existenz der Akten ist schon länger bekannt, doch kaum jemand weiß, dass sie seit mindestens 2007 im Internet verfügbar sind.

Ralf Bülow fasst für ufo-information.de die wesentlichen Teile der einst geheimen Papiere betreffend der Horten Brüder in diesem 11-seitigen Artikel zusammen. Seit Jahren beschäftigen sich in Deutschland Gerichte mit der Freigabe einer Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Dienstes des deutschen Bundestages betreffs einer Anfrage zum Ufo- und Alien-Thema einer CDU-Abgeordneten in 2009. Wir berichteten bereits hier darüber: Das ist Deutschlands Ufo Akte. Am kommenden 25. Juni 2015 findet vor dem Leipziger Bundesverwaltungsgericht eine weitere Verhandlung statt. Der Kläger versucht weiterhin Einsicht in die Ausarbeitung einzuklagen.

Lesen Sie hier Ralf Bülows Artikel „Die UFO-Akten der Brüder Horten“ (11 Seiten, 1,74 MB, PDF)

Erich von Däniken wird 80

- Tagungsbericht zum "großen internationalen Erich-von-Däniken-Kongress"

von Philippe Leick

Foto 1: Erich von Däniken mit einleitenden Worten zu Beginn des Kongresses

Zu Ehren des 80. Geburtstages Erich von Dänikens (*14.04.1935) fand vom 11. bis 12. April in Sindelfingen bei Stuttgart ein großer internationaler Kongress statt. 2500 Besucher und 300 Ehrengäste waren angereist, um dem Doyen der Prä-Astronautik die Ehre zu erweisen. Insgesamt war es ein buntes, aber vorwiegend älteres Publikum – vermutlich waren viele der Teilnehmer von-Däniken-Fans der ersten Stunde. Sehr professionell organisiert wurde die Veranstaltung vom umstrittenen und rechtspopulistischen Kopp-Verlag.

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