Ufo über Bremen - Polizei spricht von Multicopter

 

Die Bremer Staatsanwaltschaft und die Polizei haben am 21.01. eine gemeinsame Pressemitteilung herausgegeben. In dieser Pressemitteilung bestätigen beide Behörden die Recherchen von ufo-information.de, wonach über dem Bremer Stadtgebiet nicht ein einziges Objekt über Stunden hinweg am Himmel zu sehen war, sondern Augenzeugen unterschiedliche Flugzeuge im Warteschleifenflug und den Polizeihubschrauber sahen und fehlinterpretierten. Wir informierten die Bremer Polizei und die Deutsche Flugsicherung noch vergangenen Freitag über unsere bisherigen Rechercheergebnisse. Radio Bremen veröffentlichte zudem sowohl auf ihrer Webseite als auch im Radio ein Interview mit Dennis Kirstein von ufo-information.de

Am Morgen des 21.01. haben wir erneut schriftlichen Kontakt zur Bremer Polizei und zur Deutschen Flugsicherung gesucht und noch einmal auf unsere aktualisierte Recherche verwiesen. Am Nachmittag des 21.01. kam dann die Pressemitteilung, die unsere eigene Recherche in den entscheidenden Punkten bestätigt. Hier der genaue Wortlaut der Pressemitteilung:

"Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Bremen und der Polizei Bremen

Am 06.01.2014 beobachtete die Flugsicherung des Flughafens Bremen gegen 18:30 Uhr ein nicht identifiziertes Flugobjekt im Luftraum über Bremen. Auch verschiedene Bürger und Polizeibeamte gaben Hinweise auf dieses Objekt. Aufgrund des Vorfalls wurden umfangreiche Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffes in den Luftverkehr eingeleitet. Nach der Auswertung von über 50 Hinweisen und diversen Zeugenbefragungen geben die Staatsanwaltschaft Bremen und die Ermittler der Kriminalpolizei jetzt eine Bewertung zum Fall ab:

Der weiterhin unbekannte Betreiber des nicht identifizierten Flugobjekts dürfte aus der Modelflug- bzw. Multicopterszene kommen. Darauf deuten Zeugenaussagen von Beobachtern und Experten hin.

Einige Bürger dürften den eingesetzten Polizeihubschrauber beobachtet und beschrieben haben.

Hinweisgeber aus dem Bremer Westen werden zu ihrem Beobachtungszeitraum eine Air France Maschine in ihren Warteschleifen über Bremen gesehen haben. Das hat die Auswertung von Geo-Daten ergeben.

Der Copter bzw. ein Gerät aus der Modelflugszene wird nach bisheriger Einschätzung der Ermittler von einem professionellen Hobby-Modelflieger vom Computer am Schreibtisch oder von der grünen Wiese gelenkt worden sein. Nach übereinstimmender Einschätzung von Experten sind Angaben zum Licht des Objekts bzw. der Flughöhe kaum verwertbar. Angaben zur Größe und Entfernung sind im Nachthimmel schwer bestimmbar.Gezielte Ermittlungen gegen verdächtige Personen aus der beschriebenen Szene führten zu keinen konkreten Ermittlungsergebnissen.

Die Staatsanwaltschaft und die Polizei warnen ausdrücklich vor der illegalen Nutzung solcher Fluggeräte. Solche Flüge müssen angemeldet werden und bedürfen einer Genehmigung der Luftfahrtbehörde. Wie es der konkrete Fall aufzeigt, kam es zu einer Störung des Luftverkehrs über Bremen. Der Landeanflug einer Verkehrsmaschine musste abgebrochen bzw. ein weiterer Flug umgeleitet werden. Es bestand eine konkrete Gefahr für das Leib und Leben von Menschen. Bei Zuwiderhandlungen ist mit einem Strafverfahren und hohen Regressansprüchen zu rechnen."

Im Interview mit Radio Bremen betonte Polizeisprecher Dirk Siemering, dass die Suche nach dem RC-Piloten weiter fortgesetzt wird, da das Vergehen einen schweren Straftatbestand darstellt.

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Erdbebenlichter: Forscher stellen neue Theorie vor

Immer wieder berichteten Menschen von Lichtphänomenen im direkten Zusammenhang mit Erdbeben. Manch UFO-Forscher schloss daraus ein Interesse außerirdischer Wesen an der Erdgeologie. Andere wiederum behaupten seit Jahren, dass diese Ufos bzw. Lichtphänomene die Erdbeben sogar auslösen würden. Eine gezielte Beeinflussung der Erdgeologie durch außerirdische Intelligenzen?

Kanadische Forscher haben in der Fachzeitschrift "Seismological Research Letters" nun ihre Untersuchung des Phänomens der Erdbebenlichter veröffentlicht. Das Team vom Ministerium für natürliche Ressourcen der kanadischen Provinz Québec werteten 65 Fälle von Erdbebenlichtern seit dem Jahr 1600 aus. Dazu zählen auch vier Ereignisse in Deutschland: Drei davon stammen aus dem mittleren 18. Jahrhundert in Karlsruhe, Aachen und Düren, der vierte Fall ereignete sich am späten Abend des 16. November 1911 bei Ebingen auf der Schwäbischen Alb.

Von den Erdbebenlichtern nahe Ebingen zeugen insgesamt 110 Berichte, teilweise sogar mehr als hundert Kilometer von Epizentrum des Bebens der Stärke 5,8 entfernt. Zwei Augenzeugen sahen unmittelbar vor dem Beben einen Blitz aus dem Boden steigen, der in der Luft zu einer Lichtkugel wurde und nach wenigen Sekunden Richtung Ebingen verschwand.

Auch Filmaufnahmen aus Peru bestätigen das rätselhafte Phänomen: Bei einem Erdbeben der Stärke 8,0 in Pisco nahm eine Überwachungskamera mehrere Lichtblitze auf. Analysen zeigten den Forschern zufolge später, dass die Leuchterscheinungen mit den seismischen Erschütterungen zusammenfielen. Die Lichter tauchten fast immer vor oder während der Erdstöße auf, nur sehr selten danach. Ungewöhnlich war vor allem, in welchen Bereichen der Kontinentalplatten es besonders häufig leuchtete: den Innenzonen - obwohl dort nur fünf Prozent aller Erdbeben auftreten. Für eine wichtige Voraussetzung des Phänomens halten die Forscher tiefe, steilstehende Verwerfungen. Diese gingen mit 97 Prozent der ausgewerteten Lichter einher. Die Vermutung der Wissenschaftler: Unter großer mechanischer Spannung baut sich elektrische Ladung auf und steigt entlang dieser steilen Brüche an die Oberfläche, wo sie Luftmoleküle auflädt. An Subduktionszonen, wo Kontinentalplatten untereinander abtauchen, passiere dies dagegen nicht, offenbar weil die Verwerfungen nicht steil genug seien.

Im Gwup-Blog ist dazu eine lesenswerte, kritische Analyse über einen der Forscher und das Phänomen an sich zusammengestellt worden: http://blog.gwup.net/2014/01/09/erdbebenlichter-case-closed-oder-neue-pseudo-theorie/

Exklusiv: Auf UFO-Jagd - Das Institut für technische UFO Forschung

Schnellzugriff auf den 33-seitigen Exklusivbericht: Auf UFO-Jagd - Das Institut für technische UFO-Forschung (PDF, 8,17 MB)

Wir fühlten dem "Institut für technische UFO-Forschung" von Gerhard Gröschel auf den Zahn. Das Institut behauptet, seit Jahren außerirdische Raumschiffe mittels Magnet- und Gravitationsfeldmessung sowie Videoüberwachung beweisen zu können. Wir überprüften die unglaublichen Behauptungen und sprachen mit Experten der Elektrotechnik und der Ingenieurswissenschaften.

Das "Institut für technische UFO-Forschung" und sein Leiter Gerhard Gröschel behaupten unidentifizierte Flugobjekte über dem Atomkraftwerk Neckarwestheim mit Magnet- und Gravitationsfeldmessung und Videokameratechnik aufgespürt zu haben. In einem bestimmten Fall vom 4. Januar 2011 haben sowohl Magnetfeldsensoren also auch die Gravitationsmessung signifikante Messdaten geliefert, während das Videokamerasystem eine Leuchterscheinung aufzeichnen konnte. Als "weltweit nichts Vergleichbares" und echten UFO-Beweis titulierte der Leiter des Instituts den Vorfall. Wir recherchierten diesen und andere Vorfälle und kamen zu einem ernüchternden Ergebnis. "Die Behauptungen des Instituts für technische UFO-Forschung sind so unglaublich, dass sie entweder unser Wissen über die Physik und unser Dasein im Universum komplett auf den Kopf stellen oder dass sie schlichtweg falsch sind. Im Zusammenhang mit dem Atomkraftwerk in Neckarwestheim ergibt sich zudem ein gravierender Sicherheitsaspekt, der nicht zu unterschätzen ist, wenn die Behauptungen denn zutreffen würden. Nach wochenlangen Recherchen und genauester Überprüfung der verwendeten Messtechnik kann ich aber Entwarnung geben. Die Erfassung der Messdaten findet unter äußerst fragwürdigen Umständen statt und die visuell aufgezeichneten Leuchterscheinungen sind qualitativ so schlecht, dass man in die verpixelten Standbilder alles Mögliche hinein interpretieren kann", sagt Dennis Kirstein, Mit-Initiator von ufo-information.de und Autor des 33-seitigen Abschlussberichts über das Institut für technische UFO-Forschung.

Nicht nur in Deutschland hat Gerhard Gröschel Überwachungssysteme aufgebaut, sondern auch an Orten in Österreich, Polen und Norwegen, an denen ein vermehrtes Aufkommen unidentifizierter Flugobjekte vermutet wird. Das Grundprinzip des eingesetzten UFO-Überwachungssystems ist überall identisch und extrem fehlerbehaftet. Dennis Kirstein sprach mit Dr. Philippe Leick und Bernd Cunow, die sich im Sommer 2013 das Überwachungssystem im Institut erklären ließen. Ihr Urteil ist eindeutig: Weder bei der Messung noch bei der Aufzeichnung vermeintlicher UFOs ist eine Systematik oder Plausibilität erkennbar.

Hier können Sie den 33-seitigen Bericht lesen: Auf UFO-Jagd - Das Institut für technische UFO-Forschung (PDF, 33 Seiten, 8,17 MB)

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Muss man Wissen - Das Buch über Axel Stoll

gelesen und besprochen von Dennis Kirstein

Kennen Sie Dr. Axel Stoll? Nein? Da haben Sie wenig verpasst. Denn eigentlich ist jede Minute der Beschäftigung mit dem Herrn vergeudete Zeit. Und eigentlich müsste ich Ihnen empfehlen, bevor Sie noch tiefer in das Thema eintauchen, nicht weiterzulesen und sich stattdessen mit weitaus wichtigeren Themen zu beschäftigen, Hallenhalma beispielsweise. Eigentlich... Denn tatsächlich hat es der Antisemit Axel Stoll geschafft zu einem Phänomen im Internet zu werden. Deutlich wird das anhand von Zahlen: Seine Videos auf YouTube werden regelmäßig von Tausenden von Usern angeklickt, in der Spitze sogar bis zu einer halben Millionen Menschen. Fast 7.000 Fans hat eine "Fanseite" über die Spinnereien des Antisemiten auf Facebook. Zudem gibt es Webseiten, die sich allein mit ihm und seinen wirren Verschwörungstheorien beschäftigen. Seine Aussagen wurden sogar schon zu einem Instrumental-Song zusammen geschnitten. All den Klicks und den Fanseiten muss man zumindest zu Gute halten, dass sie sich nicht ernsthaft mit dem Blödsinn auseinandersetzen, den der Berliner Stoll regelmäßig von sich gibt. Vielmehr macht man sich über ihn und seine skurrilen Verschwörungstheorien rund um eine jüdisch-amerikanische Weltverschwörung, Hohle Erde, Reichsflugscheiben, Mondlandelüge etc. lustig. Auch wenn er es todernst verstanden haben möchte, was er da an Spinnereien regelmäßig von sich gibt. Es folgt eine kleine Auswahl bekannter Zitate: 

"Magie ist Physik durch wollen!"

"Darwin, Jude... klar. Da wurde die Biologie versaut – Einstein, Jude... die Physik wurde versaut, so kann ich das ganze Gebäude durchgehen."

"Wissenschaftlich, technologisch war das Deutsche Reich den Alliierten um mindestens 100 Jahre voraus, (...) moralisch um 1.000 Jahre voraus."

"Die weiße Rasse stammt vom Aldebaran, vergesst das nicht!"

"Eine Million Reichsdeutsche leben dort unten, in der inneren Hohlwelt."

"Besser ist immer der persönliche Kontakt, statt da den Elektrojuden zu nutzen." (Anmerkung: Mit "Elektrojuden" meint Herr Stoll ein Fernsehgerät)

Das war nur eine kleine Auswahl an Blödsinnigkeiten, die Axel Stoll regelmäßig bei den Treffen des rechten Stammtischs "Neuschwabenlandtreff" in Berlin von sich gibt. Die Vorträge von Axel Stoll werden auf YouTube hochgeladen, wodurch es auch zu seiner Internetberühmtheit kam.

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Das ist Deutschlands Ufo Akte

Update vom 2.11.2014:

5 Jahre nachdem die CDU Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann Ihre Anfrage an den Wissenschaftlichen Dienst des Bundestags richtete, fragten wir noch einmal bei ihr nach. Wir erhielten Frau Connemanns Antwort in Form einer PDF, die sie vor dem Umbau ihrer Webseite noch online hatte, dort heute aber nicht mehr auffindbar ist. Für alle Interessierten, und zur Vollständigkeit halber, stellen wir Ihnen Frau Connemanns Informationen, wie es zu der Anfrage im November 2009 kam, hier nun online zur Verfügung:

Sachstand zum sogenannten UFO-Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes vom 27.10.2014 (PDF, 2 Seiten; 68,4 KB)

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