Gibt es einen wissenschaftl. Ufo Forschungsbedarf?

Der Ufo Forscher Rudolf Henke beschäftigt sich in diesem Artikel mit der Frage der Notwendigkeit einer wissenschaftlichen Untersuchung des Ufo-Phänomens. Erstmals 1995 in der Zeitschrift "Skeptiker" abgedruckt, ist die Frage auch 19 Jahre später aktuell denn je. Henke, der in den 1980er und 1990er Jahren das Ufo Phänomen kritisch analysierte, legt in diesem Artikel Fakten dar, die weiterhin Bestand haben. Ein ernüchterndes Fazit für Ufo Vereinigungen in Deutschland und aller Welt, die weiterhin nach einem anomalen Hintergrund des Ufo Mythos suchen oder diesen gar bereits bestätigt sehen wollen.

"Gerade jetzt, wo deutsche Ufo Vereine mangels ausgebildetem Personal quasi jeden Interessierten als Falluntersucher willkommen heißen und Fälle zur Untersuchung überlassen ohne das notwendige Backgroundwissen vermittelt zu haben, sind solche Artikel wie dieser hier von Rudolf Henke eine Wohltat um den einen oder anderen Ufo-Interessierten wieder etwas zu erden", meint Dennis Kirstein von ufo-information.de.

Wir bedanken uns bei der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V. für die Überlassung dieses Artikel aus dem Skeptiker 4/95. Den Artikel "Gibt es einen wissenschaftlichen Ufo-Forschungsbedarf?" (PDF, 6 Seiten, 3,58 MB) lesen Sie hier.

 

Im P.M. Magazin Interview

 

                                     

Fotograf und Copyright: Sebastian Berger

(www.sebastian-berger.de)

  Das Titelbild der P.M. Magazin Ausgabe 10 / 2014. Erhältlich am Kiosk vom 12.09.-16.1014.

 

Dennis Kirstein von ufo-information.de stand dem bekannten populärwissenschaftlichen Magazin "P.M." in einem ausführlichen Interview Rede und Antwort zum Ufo-Thema. Das "P.M." wird seit 1978 publiziert und zählt mit einer verkauften Auflage von knapp 200.000 Exemplaren zu den erfolgreichsten, deutschsprachigen Wissensmagazinen. In der Ausgabe 10/2014 (Cover siehe rechts), die am 12. September für 4 Wochen im Handel erhältlich ist, berichtet Kirstein über die Arbeit am Ufo Phänomen nach wissenschaftlich-kritischen Gesichtspunkten. Wie sieht eine Fallrecherche aus? Welche Dinge gilt es für den Falluntersucher zu beachten? Was sind das für Objekte, die Menschen als Ufo melden? Was hat es mit den deutschen Reichsflugscheiben auf sich und wie begegnen einem Menschen, wenn man versucht ihren Ufo-Glauben nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten zu widerlegen?

Auch der Ufo-Fall am Bremer Flughafen, der im Januar diesen Jahres für internationale Schlagzeilen sorgte, wird thematisiert. Nachfolgend bieten wir ein paar Informationslinks zu den Themen, die im Interview angesprochen wurden.

1. Die private Webseite von Dennis Kirstein: Willkommen bei Dennis Kirstein

2. Der Ufo Fall Bremen: Ufo über Bremen - Polizei spricht von Multicopter

3. Zum Thema der Reichsdeutschen Flugscheiben: Reichsflugscheiben und deutsche Ufos

4. Wie sieht eine Falluntersuchung aus?: Die UFO-Falluntersuchung

Darüber hinaus finden Sie über das Hauptmenü Informationen zu vielen Themengebieten innerhalb des Ufo Mythos. Ufo-Information.de bietet mehrere Tausend Seiten an Informationen online und offline in Form von Artikeln und ganzen Büchern im PDF-Format zum kostenlosen Herunterladen.

Wenn Sie auch zukünftig über die UFO-Phänomen-Forschung informiert werden wollen, dann folgen Sie uns doch einfach auf Twitter (http://twitter.com/ufoinformation) und/oder auf Facebook (http://de-de.facebook.com/ufoinformation)

Podcast: Charles Fort - Urvater der Ufos

Charles Hoy Fort (6. August 1874 – 3. Mai 1932) verbrachte über 25 Jahre seines Lebens in den großen Bibliotheken der Welt, um in alten Zeitungen und wissenschaftlichen Magazinen Meldungen über ungewöhnliche Ereignisse aufzuspüren, welche die Wissenschaft nicht zu erklären vermochte. Aus Berichten über seltsame Lichter am Himmel und auf anderen Planeten unseres Sonnensystems schloss er, dass uns Außerirdische besuchen, aus scheinbar mysteriösen archäologischen Funden, dass diese Außerirdischen auch in der Frühgeschichte der Menschheit anwesend gewesen seien und das alles 30 Jahre vor dem ersten Auftauchen der Ufos. So schuf er die modernen Parawissenschaften der Ufologie und Prä-Astronautik fast im Alleingang.

Der Fort-Biograf Ulrich Magin trug seine Recherchen über den außergewöhnlichen Autor 2004 auf der Arbeitstagung der deutschen Ufo-Phänomen-Forscher in Cröffelbach nahe Schwäbisch Hall vor. Wir haben die Audiospur des Vortrags extrahiert und präsentieren Ihnen Magins Vortrag über Charles Fort hier in unserer Episode #012 unseres "UFO Talk" Podcast: UFO Talk - Der Podcast von ufo-information.de

Zudem berichtet Magin auch in diesem Artikel über die Ufo-Theorien von Charles Fort, die er bereits Jahrzehnte vor dem Aufkommen des Ufo Mythos verfasste. Den 11-Seitigen Artikel können Sie hier lesen: Forteanische Ufologie (11 Seiten, PDF)

Die Ufo Lichter von Greifswald - Gelöst!

Update 15. August 2014:

Rund 21 Monate nach der Veröffentlichung unseres Abschlussberichts zu den Greifswaldlichtern anno 1990 über der Ostsee hat Dennis Kirstein den Bericht mit weiteren Informationen ergänzt. Entscheidend dabei waren wieder gefundene Zeugenfragebögen, Behördenschreiben und Presseberichte aus dem Archiv des Cenap, welches derzeit von ufo-information.de digitalisiert wird.

Herausgekommen ist ein um 6 Seiten längerer Bericht, die Kirsteins Recherchen von 2012 noch weiter untermauern.

Lesen Sie hier: Die Greifswaldichter - Ufo Alarm über der Ostsee 1990 (PDF, 29 Seiten, 2,30 MB)

 

24. November 2012:

Am 24. August 1990 sahen dutzende Menschen über der Ostsee, nahe der Stadt Greifswald, ungewöhnliche Lichterformationen am Himmel stehen. Obwohl kritische Ufo-Forscher bereits 1994 den wahren Stimulus benennen konnten, galten die "Lichter von Greifswald" weiterhin als Mysterium. Bis jetzt.

Hansjürgen Köhler vom Centralen Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene konnte Anfang Oktober auf seinem Weblog unter www.hjkc.de weiterführende Informationen zum wahren Stimulus liefern. Dennis Kirstein von ufo-information.de baute darauf auf, recherchierte nach weiteren Indizien rund um den Stimulus und war in Kontakt mit Botschaften, Militärarchiven und Verteidigungsministerien der ehemaligen Warschauer Pakt-Staaten. Außerdem fand er zwei weitere Zeitzeugen, die 1990 bei den Luftstreitkräften der NVA an der Ostsee im Dienst waren und zur Lösung des "Greifswald-Mysteriums" beitragen konnten.

Herausgekommen ist ein 13-seitiger vorläufiger Abschlussbericht von ufo-information.de, den Sie hier nun erstmals lesen können. Wir freuen uns darüber, Ihnen, dank den Arbeiten kritischer Ufo-Phänomen-Forscher und Militärhistoriker, nun den "größten deutschen Ufo-Fall" als schlussendlich gelöst präsentieren zu können.

Die Lichter von Greifswald - Ufo-Rätsel vs. Ifo-Lösung (PDF, 29 Seiten, 2,30 MB)

Siehe dazu auch unser Update vom 02.12.2012.

Venus Jupiter Begegnung 2014

Sowohl Venus als auch Jupiter gelten in den Ufo Phänomen Forschung als bekannte Auslöser für fehl gedeutete Ufos. Die Geschichte des Mythos ist voll von Ufo Sichtungen, deren wahrer Kern auf einen der beiden Planeten unseres Sonnensystems zurück geht.

Am kommenden 18. August 2014 spielen beide Planeten im Doppel die Hauptrolle eines ganz besonderen astronomischen Ereignisses. Denn zum ersten Mal seit Christi Geburt vor über 2000 Jahren werden Venus und Jupiter weniger als ein halbes Grad am Himmel auseinander stehen. Genau genommen werden es sogar nur 0.2 Grad sein. Für Beobachter, die die Planeten am diesem frühen Morgen nur mit den Augen in Augenschein nehmen, werden beide nur als ein helles großes Objekt am nordöstlichen Himmel zu erkennen sein. Die Verwirrung bei dem einen oder anderen uninformierten Beobachter dürfte groß sein und mit Ufo Meldungen sollte gerechnet werden.

Selbst für eine Beobachtung durch ein Teleskop mit kleiner Vergrößerung lohnt sich ein früher Blick in den Himmel, da beide Planeten gemeinsam durch ein Okular zu sehen sein werden. Die beste Möglichkeit zur Beobachtung der Venus-Jupiter-Begegnung bietet sich am 18. August in den frühen Morgenstunden zwischen 5 und 6 Uhr. Auch in den Tagen vor und nach dem 18.8. ist ihre Nähe noch gering, jedoch nicht so sehr wie, zum ersten Mal nach über 2000 Jahren, am 18. August.

Eine Woche später, am 25. August, kann man von Mitteleuropa aus ein nahezu gleichschenkliges Dreieck bestehend aus den Planeten Mars und Saturn sowie dem Stern Zuben Elgenubi am Abend beobachten. Das bunte Dreieck (Mars rötlich, Saturn gelblich und Zuben Elgenubi weiß) wird auch in den Tagen vor und nach dem 25.8. als langgezogenes Dreieck sichtbar sein.

Allen Hobbyastronomen wünschen wir Clear Skies!

Venus und Jupiter am Morgen des 16.8. (2 Tage vor der  Hauptbegegnung)

 

 

Venus und Jupiter am 18.8. Für den Beobachter ohne optische Hilfsmittel (Fernglas, Teleskop) werden beide Planeten zu einem hellen Objekt am Morgenhimmel verschmelzen

 

Venus und Jupiter am 21.8. Auch drei Tage nach der Hauptbegegnung stehen beide Planeten noch in relativer Nähe zueinander.

 

Die Dreiecksformation bestehend aus Mars, Saturn und Zuben Elgenubi am Abend des 25. August.

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