Über die Jahre hinweg haben sich Wissenschaftler und UFO-Forscher mit verschiedenen Aspekten des UFO-Phänomens beschäftigt und haben dazu auch immer wieder interessante Aussagen und Feststellungen getroffen, die sich oftmals als Zitate an verschiedenen Stellen finden.

Zitate beinhalten ganz unterschiedliche Aussagen, je nach Autor, und natürlich lassen sich für jede individuelle Meinung passende Zitate finden, die diese bestätigen oder unterstützen. Insofern sehen wir solche Zitate nicht zwangsläufig als Argumente, aber zumindest doch als Anregung zum Nachdenken.

Wir werden hier jeden Monat ein neues Zitat abdrucken und gerne nehmen wir auch Vorschläge für markante Zitate entgegen.

 

Unser Zitat des Monats - Januar 2024:

"Eigentlich sind es nur wenige helle Sterne und Planeten, die Anlass zu solchen Berichten geben... Der eigentliche Champion ist jedoch die Venus, die hundertmal heller sein kann als die anderen Sterne in ihrer Umgebung und selbst bei Tageslicht einem frontal ausgerichteten Landescheinwerfer eines Flugzeugs ähnelt..."

Allan Hendry, The UFO Handbook

 

Bisherige Zitate des Jahres 2024

 

 

LED-/Leuchtballons

Seit Mitte der 2010er Jahre finden Ballons mit LED-Lichtern oder anderer Beleuchtung zunehmend Verbreitung. Das liegt nicht nur an dem mittlerweile bestehenden, allgemeinen Startverbot für die ehemals beliebten Himmelslaternen, sondern auch daran, dass diese Ballons im Umgang sehr einfach zu handhaben sind und hinsichtlich der Beleuchtung, gerade durch die LED-Technik, sehr variantenreich sind. Zudem sind sie inzwischen sehr preisgünstig zu haben. Auch auf Weihnachtsmärkten finden sich solche Ballons zunehmend.

Prinzipiell sind diese Ballons weniger zum Aufsteigen lassen gedacht, sondern eher für eine stimmungsvolle Beleuchtung und Dekoration für alle möglichen Anlässe oder Veranstaltungen, im Innen- und Außenbereich. Daher sind einige Ballons mit einem Stab verbunden, mit dem sie festgehalten werden, oder besitzen eine längere Schnur zur Befestigung. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass derartige Ballons frei gelassen werden und auch schon wiederholt zu UFO-Meldungen geführt haben, wobei die Zurückführung auf diese Ursache nicht immer einfach ist und nur aus Indizien abgeleitet werden kann.

In der günstigen und einfacheren Form haben diese Ballons einen Durchmesser von etwa 20 bis 30 cm und gleichen von innen beleuchteten Luftballons. Meist sind diese einfarbig, ggf. mit einem Blinkllicht oder Dekors auf der Außenhülle. Daneben gibt es dann auch mehrfarbige Ballons, auch mit Farbwechseln und größere, mit einem Durchmesser von über 80 cm. Sehr beliebt sind zunehmend transparente Ballons, die mehrfarbige LED-Lichterketten beinhalten, mit etwa 40 bis 50 cm Durchmesser. Diese transparenten Ballons haben üblicherweise einen längeren Stab oder eine längere Schnur, beides auch mit LED-Lichterketten versehen.

Für die Beleuchtung finden überwiegend LED-Lichter in verschiedenen Varianten Verwendung, für die einfacheren, kleineren Ballons aber auch so genannten Knicklichter (Leuchtstäbe), die extrem günstig zu haben sind und nach Aktivierung des Leuchtmittels in die Ballons eingebracht werden. Als Füllmedium für die Ballons kann zwar auch herkömmliche Luft verwendet werden, aufgrund des höheren Eigengewichts findet in der Regel jedoch Helium Verwendung.

Die Leuchtdauer der LED-Lichter liegt bei bis zu 24 Stunden, die bei Knicklichtern bei mehreren Stunden. Die Flugdauer eines Helium befüllten Ballons beträgt 6 bis 8 Stunden.

Fantasieballons mit Leuchteffekt

Neben den oben erwähnten LED-Ballons gibt es auch individuelle, selbstgebastelte Ballons mit diversen Leuchtmitteln. Dies können selbstgebastelte Miniatur-Heißluftballons aus bspw. Müllsäcken sein, aber auch übliche Himmelslaternen die mit Extras, wie Wunderkerzen oder Blink-LEDs versehen sind.

Mit ein wenig bastlerischem Geschick lassen sich kleine Heißluftballons in kurzer Zeit selber herstellen. Benötigt wird ledigich eine Ballonhülle (z.B. ein Müllsack), eine brennbare Quelle (z.B. Spiritus) ein Behältnis in dem die Quelle abbrennen kann (z.B. Aluteller) und etwas Draht zur Befestigung. Den Ideen sind dabei kaum Grenzen gesetzt, was es dem Falluntersucher erschwert den Stimulus zu identifizieren.

Durch das massenhafte Aufkommen von preiswerten Himmelslaternen boten sich auch hier schnell Gestaltungsmöglichkeiten. Es wurde versucht alles Mögliche gemeinsam mit den Himmelslaternen in die Lüfte steigen zu lassen. Als besonders optisch ansprechend sind die preiswerten Blink-LEDs und Wunderkerzen erwähnt.

Folienballons

Was die LED-Ballons in der Nacht, sind die Folienballons am Tag. Angesehen von der fehlenden Beleuchtung weisen sie einige Ähnlichkeiten auf. Es gibt sie ihn vergleichbaren Größen, kleinere um die 40 cm und größere mit etwa 80 oder 100cm, in denen sie in einschlägigen Shops und Jahrmärkten vertrieben werden. Daneben gibt es aber auch Anfertigungen in mehreren Metern Größe. Sie werden ebenso mit Luft oder, bevorzugt, mit Helium befüllt. Wie LED-Ballons finden sie bei den unterschiedlichsten Anlässen Verwendung und dienen eigentlich ebenso mehr Dekorationszwecken, werden aber auch gerne und oft aufsteigen gelassen.

Durch das spezielle Foiienmaterial sind sie individuell formbar, so dass es da keine Grenzen gibt. Neben den einfacheren runden, stern- oder herzförmigen Ballons, gibt es solche als Buchstaben, Zahlen, Zeichen und alle möglichen Figuren und sonstige Formen. Einzelanfertigungen sind da keine Seltenheit. Sie können auch miteinander verbunden sein, auch zu mehreren als Ballontraube.

 Mit Helum befüllt, können auch diese Ballons mehrere Stunden fliegen.

 

Aussehen: Leuchtballons: Aufgrund der ein- oder mehrfarbigen, auch wechselnden Beleuchtung, sehr unterschiedliches Aussehen. Am Nachthimmel sieht man lediglich die leuchtenden, blinkenden Lichter, von den Ballons ist nichts zu erkennen. Ähnlich verhält es sich bei Ballonen mit Wunderkerzen. Hier sieht der Beobachter ausschließlich ein hell funkelndes Etwas am Himmel, das Funken sprüht.
Folienballons: Das in der Regel hochglänzende Folienmaterial reflektiert das Sonnenlicht recht stark und aus größerer Entfernung wirken diese Ballons daher auch wie metallische Objekte am Himmel.
Flugbewegung: Je nach Windstärke rasch oder langsam. Im Normalfall geradlinig in eine Richtung. Bei Windböen aber auch unkontrollierte, rasche Richtungswechsel. Aufgrund unterschiedlicher Höhen kann es vorkommen, dass mehrere Ballons in unterschiedliche Richtungen ziehen, da sich die Windrichtung in den verschiedenen Luftschichten unterscheiden können.
Zeugenaussagen: "... Wie auf einem breiten Band kamen Sterne auf uns zu und zogen in gleichmäßiger Geschwindigkeit ... über uns
hinweg..."
"... ähnlich wie Sterne, später bläuliche Färbung, etwa 10-15 Stück in seltsamer Formation..."
"... unkontrolliert und unförmig, anfangs schnell, später stagnierten sie bzw wurden sehr langsam ..."
"...unheimliche Perlenkette von matten Lichtern in bläulichen Schein..."
"...Formation von weißen Lichtern die Menge nicht schätzbar, aber waren sehr viele..."
"... sah aus wie ein Schwarm Glühwürmchen am Himmel..."
Fotos:



Videos:



Mit Helium befüllte Ballone mit Blink-LEDs an einer Schnur.

Mit Helium befüllt Ballone mit Wunderkerzen an einer Schnur.









Schwarze Sonne

Ein weiteres fotografisches Artefakt bei Digitalkameras ist das "Schwarze Sonne"-Phänomen, oft auch mit dem englischen Begriff Black Dot oder Black Sun bezeichnet. Dieser Effekt tritt auf, wenn gegen eine extrem helle Lichtquelle, meistens die Sonne, fotografiert wird und die Pixel des Sensors an der Stelle die Bildinformation aufgrund der Hellgikeit nicht verarbeiten können und daher keine Information zurück geben, also an der Stelle dann ein Schwarz liefern.

Mit bloßem Auge bzw. durch die Kamera ist das nicht zu erkennen und fällt somit erst beim späteren Betrachten der aufgenommenen Bilder auf. Die Meldestellen erhalten immer wieder solche Bilder verunsicherter Fotografen, die das Phänomen nicht kennen und hier ein tatsächlich vorhandenes Objekt vermuten.

 

Fotoaufnahmen:

Immer wieder werden verschiedene astronomische Himmelskörper, wie Sterne, Planeten, Sternschuppen/Meteore, oder künstliche Satelliten, darunter insbesondere die Internationale Raumstation ISS oder die Starlink-Satelliten, beobachtet und aus Unkenntnis heraus für UFOs gehalten und gemeldet. Mit Hilfe dieser Seite erfahren Sie, was im aktuellen Monat vor allem während der Nacht besonders auffällig ist und mit was auch darüber hinaus immer gerechnet werden muss. Ergänzend empfehlen wir den Blick in unseren UFO-Stimuli-Katalog mit weiteren Infos und Beispielen.

Monat Dezember 2025


Highlights

  • Jupiter ab dem Abend hell im Osten aufsteigend
  • Sirius ab dem späten Abend im Südosten
  • Sternschnuppenstrom der Geminiden, Maximum um den 13. Dezember

 

Aktuelles:

Die Starlink-Satelliten sorgen nach wie vor für Sichtungsmeldungen bei den UFO-Meldestellen, trotz zunehmender Medienberichterstattung. Die einzelnen Raketenstarts umfassen bis zu 60 Satelliten, die nach dem Aussetzen bis zum Erreichen ihrer endgültigen orbitalen Position in Reihe fliegend als Lichterkette am Himmel erscheinen. Das Schauspiel zieht sich über mehrere Wochen hin, wobei sie allmählich aber an Helligkeit verlieren. Bis 2027 sollen ein- bis zweimal pro Monat Raketenstarts stattfinden. Durch diverse Maßnahmen will SpaceX die Helligkeit am Himmel reduzieren, kurz nach einem erfolgten Start sind die Satelliten jedoch zumindest für einige Tage auffällig hell am Himmel zu sehen.
Sichtfenster: Durch die fortlaufenden Starts ziehen sich auch die Sichtfenster auseinander und die einzelnen Schwärme können sich überschneiden. Typischerweise können sie ggf. am Abend, nach Mitternacht und am frühen Morgen gesehen werden. Für genaue, standortbezogene Angaben verweisen wir auf die folgenden Links:
Gute Übersicht zur Sichtbarkeit auf Find Starlink.
Detaillierte tabellarische Übersicht für alle Starts
(für Standort Frankfurt am Main).
Dynamische 3D-Anzeige auf Heavens Above und Celestrak.

Unser Blogbeitrag zum Thema: "Starlink-Satelliten sorgen weiter für UFO-Alarm".
Infos mit Videos dazu auch auf unserer Stimuliseite zu Satelliten.

Astronomische Objekte

Planeten
Saturn steht ab dem Abend hoch im Süden und geht um Mitternacht unter. Im Verlauf des Abends geht der helle Jupiter im Osten auf und ist die ganze Nacht sichtbar.

Die Venus kann, sofern sichtbar, auch in der Dämmerung auffällig am Himmel stehen, wenn sonst (noch) keine Sterne zu sehen sind und durch ihre Helligkeit auch mit einem Flugzeugscheinwerfer verwechselt werden.

Sterne
Ab Sonnenuntergang sind die hellen Sterne Capella im Nordosten und Wega im Westen zu sehen. Der helle Sirius geht am späten Abend im Südosten auf und am frühen Morgen wieder unter. Durch die relative Horizontnähe erscheint er auffällig. Die rötlichen Aldebaran und Beteigeuze gehen nacheinander am Abend im Osten auf und am frühen Morgen wieder unter. Der leicht rötliche Arktur geht nach Mitternacht im Osten auf und ist bis zum Sonnenaufgang sichtbar.

Insbesondere Sirius als hellster Stern am Himmel erscheint während seiner Sichtbarkeit (vorzugsweise Herbst/Winter) sehr auffällig, ggf. auch mit Flackern und Farbwechsel, aufgrund der atmosphärischen Szintillation. 

Kometen/Sternschnuppen
Im Dezember sind die Sternschnuppen der Geminiden, mit ihrem Maximum um den 13. Dezember, zu beobachten.

Die wesentlichen Meteorschauer und Sternschnuppen sehen Sie rechts.

Astronomische Infos finden sich bspw. bei Astronomie.de, Sternwarte Stuttgart, Sternwarte Aachen, Planetarium Bochum oder Planetarium Bremen. Eine Übersicht über die auffälligen Sternschnuppenströme des Jahres findet sich auf Kleiner Kalender.

Auffällige Sternschnuppen

Quadrantiden
28.12. - 12.01.
Maximum am 04. Januar

Lyriden
16.-25.04.
Maximum am 22. April

Eta-Aquariden
19.04. - 28.05.
Maximum am 06. Mai

Arietiden
22.05. - 02.07.
Maximum am 07. Juni

Perseiden
17.07. - 24.08.
Maximum am 12. August

Alpha-Aurigiden
28.08. - 05.09.
Maximum am 01. September

Orioniden
02.10. - 07.11.
Maximum am 21. Oktober

Leoniden
14.-21.11.
Maximum am 17. November

Geminiden
07.-17.12.
Maximum am 13. Dezember

Ursiden
17.-26.12.
Maximum am 22. Dezember

Sichtbarkeit astronomischer Objekte zur Monatsmitte für Mitteleuropa
Screenshots aus Stellarium

Irdische Objekte

Satelliten und Internationale Raumstation ISS
Die ISS ist ab dem 11. Dezember am frühen Morgen, teilweise mehrfach zu sehen. Sie bewegt sich in wenigen Minuten von westlicher nach östlicher Richtung und kann dabei heller strahlen als die hellsten Sterne am Himmel. Im Gegensatz zu Flugzeugen erscheint sie nicht blinkend, da der Raumkomplex das Sonnenlicht ziemlich konstant reflektiert.
Durch die fortlaufenden Starts der SpaceX-Starlink-Satelliten und dem mit der Zeit erfolgendem Auseinanderziehen der einzelnen Schwärme, verteilen sich die Beobachtungszeiten und die Helligkeit der jeweiligen Satelliten schwankt sehr stark. An manchen Tagen sind kaum welche auffällig zu sehen, an manchen Tagen dafür parallel mehrere Schwärme. Zu sehen sind die Satelliten bei guten Bedingungen über Deutschland am Abend (etwa zwischen 21 und 23 Uhr), nach Mitternacht (etwa zwischen 01 und 03 Uhr) und am frühen Morgen (etwa zwischen 05 und 07 Uhr). Nach den jeweiligen Starts lässt deren Helligkeit mit der Zeit nach und sie erreichen teils auch nur geringe Höhen über dem Horizont. Sie sind durch ihre typische Erscheinungsweise als Lichterkette gut zu erkennen. Mit zunehmenden Umläufen löst sich die Lichterkette etwas auf und einige Satelliten fliegen dann auch leicht versetzt.

Eine gute Übersicht über die Sichtbarkeit der Starlink-Satelliten bietet Find Starlink, auch mit einer Übersichtskarte zur Position der letzten Starlinkstarts.
Eine detaillierte Übersicht aller Satelliten aller Starts findet sich auf Heavens Above
Dynamische 3D-Ansicht der Starlink-Flugbahnen auf Heavens Above und Celestrak.
Sichtbarkeit der ISS auf Heavens Above und OrbTrack
Sichtbarkeit von helleren Satelliten auf Heavens Above
Auftreten von Re-Entries auf SatView

Ein Licht am Himmel - was habe ich da gesehen?

Es ist nicht ungewöhnlich, dass man, vor allem während der Nacht, ein Licht, oder mehrere, am Himmel sieht, was einem seltsam vorkommt und man sich nicht auf Anhieb erklären kann, vielleicht weil es besonders auffällig ist, sich ungewöhnlich verhält oder sich sehr schnell über den Himmel bewegt. Man muss dabei nicht gleich an ein UFO/UAP denken, sondern kann auch mit relativ wenig Aufwand die eigene Beobachtung aufklären. Hilfreich ist es in jedem Fall, die genaue Uhrzeit samt Himmelsrichtung zu notieren. Nachfolgend einige Hinweise auf mögliche Erklärungen.

Ein helles Licht bewegt sich nicht am Himmel

Wenn sich ein helles Licht am Himmel längere Zeit nicht erkennbar fortbewegt, dürfte es sich sehr wahrscheinlich um einen Stern oder Planet handeln. Der Unterschied zwischen beiden zeigt sich am Funkeln, Sterne funkeln aufgrund atmosphärischer Einflüsse, ggf. auch mehrfarbig, was insbesondere in Horizontnähe auffällig ist. Planeten funkeln dagegen nicht, aufgrund der geringeren Distanz zur Erde und größeren Helligkeit zumindest nicht auffällig erkennbar. Ein weiterer Hinweis auf einen Stern ist auch, wenn sich das Licht an mehreren Tagen hintereinander an derselben Stelle am Himmel zeigt. Planeten zeigen sich über die Tage an leicht versetzten Stellen und weisen eine stärkere Eigenbewegung auf, die bei längerer Beobachtungszeit erkennbar ist.

Sehr auffällig erscheinen regelmäßig der Planet Venus und der Stern Sirius aufgrund ihrer Helligkeit. Die Venus kann dabei ggf. auch am Taghimmel sichtbar sein und mit einem Flugzeugscheinwerfer verwechselt werden. Weitere auffällige Planeten sind der rötliche Mars sowie auch Jupiter und Saturn, die hell erscheinen können. Auffällige helle Sterne sind neben Sirius auch ArkturCapella und Vega. Auch die rötlich leuchtenden Antares sowie Aldebaran und Beteigeuze sind aufgrund ihrer Färbung auffällig. 
Unterstützung bei der Identifizierung bieten digitale Sternkarten, wie Stellarium, die es auch als App für Smartphones gibt und womit sich ein (astronomisches) Objekt am Himmel leicht identifizieren lässt.

Ein helles Licht bewegt sich schnell über den Himmel

Wenn ein (einzelnes) helles Licht schnell über den Himmel zieht, kommen in erster Linie Satelliten und Flugzeuge in Betracht, wobei Flugzeuge in aller Regel blinken. In großer Höhe zeigen sich Flugzeuge meist nur als weißer Lichtpunkt, niedriger fliegend sind  ggf. auch rote und grüne Lichter erkennbar, abhängig auch von der Entfernung zum Beobachter. Auch kann häufig ein Blinken bei Flugzeugen beobachtet werden. Satelliten blinken dagegen nicht, können jedoch durch Eigenbewegungen und unterschiedliche Reflektion ggf. auch mit wechselnder Helligkeit erscheinen, und ziehen als Lichtpunkt über den gesamten Himmel. Satelliten bewegen sich in typischen Flugbahnen, entweder von West nach Ost oder in polarer Richtung, am Himmel, so dass sie relativ leicht von Flugzeugen unterscheidbar sind.
Auch die Internationale Raumstation kann am Himmel gesehen werden, allerdings nicht jede Nacht und in manchen Nächten auch mehrmals, wobei sie sich immer von westlicher nach östlicher Richtung bewegt. Sie strahlt deutlich heller als andere Satelliten und Sterne, bei gleichbleibender Helligkeit.

Mehrere Lichter bewegen sich am Himmel

Seit 2019 werden immer wieder mehrere Lichter beobachtet, die in einer Reihe oder wie an einer Perlenschnur aufgereiht über den Himmel ziehen und häufig Beobachter verwirren. Verantwortlich dafür sind die oben bereits erwähnten Starlink-Satelliten, die häufig als Lichterkette ("Starlink-Zug") über den Himmel ziehen.
Daneben werden auch mehrere, auch großflächigere, Lichter beschrieben, die sich in einem meist wiederholendem Rhythmus und Muster am Himmel bewegen, oft kreisförmig, wiederholt in einer Richtung oder hin und her. Auslöser hierfür sind Himmelsscheinwerfer, die gerne bei Veranstaltungen, Festivals, Zirkusse, Volksfesten oder Diskotheken eingesetzt werden und bewegliche Lichtstrahlen projizieren. Die Reflexionen an Wolken werden dann als die sich bewegenden Lichter gesehen, wobei nicht immer auch der Lichtstrahl als solcher zu sehen ist. Dies ist immer von der jeweiligen Wetterlage abhängig. Die Lichter erscheinen meist diffus und können auch eine unterschiedliche Färbung aufweisen.

Andere Lichtphänomene am Nachthimmel

Verwandt mit den Himmelsscheinwerfern sind Lasershows, die zu denselben Anlässen eingesetzt werden, und (meist) farbige Lichter und auch Lichtfiguren an den Himmel werfen. Wie auch bei Himmelscheinwerfern, kann auch hier eine größere Entfernung für einen seltsamen Eindruck sorgen. Auch Drohnen können im Schwarm für nächtliche Lichtshows eingesetzt werden.

Wiederkehrende Phänomene im Zusammenhang mit Satelliten sind zum Einen die so genannten Re-Entries (Wiedereintritt ausgedienter Satelliten in die Erdatmosphäre), die ähnlich einem Meteor erscheinen, jedoch deutlich länger am Himmel zu sehen sind und in der Regel aus mehrere Einzelobjekten bestehen. Zum Anderen die so genannten Iridium Flares, die als Reflexion von Sonnenlicht an einem Iridium-Satelliten entstehen und bis zu 20 Sekunden und sehr hell am Himmel aufleuchten. Ebenso auffällig können sowohl Satellitenstarts als auch das sogenannte Deorbiting am Nachthimmel aussehen, wenn die Antriebsdüsen für ein helles Schauspiel sorgen, was beides auch zu UFO-Meldungen führt.

Erscheinungen in der Abenddämmerung und Wolken

Auch wenn man es vielleicht nicht vermutet, so werden auch Kondensstreifen von Flugzeugen von Zeit zu Zeit als UFOs oder zumindest als seltsames Phänomen am Himmel geschildert. Besonders eindrucksvoll sind Kondensstreifen in der Abenddämmerung, wenn sie von der untergegangenen Sonne angestrahlt werden und das Sonnenlicht orange-rötlich reflektieren. Dabei kann der Kondensstreifen auch wie ein Schweif erscheinen, was manche Beobachter auch schon als Meteorit oder abstürzendes Flugzeug interpretiert haben.

Als seltenes Phänomen der Sommernächte, insbesondere Juni/Juli, können über dem nördlichen Horizont sogenannte leuchtende Nachtwolken ("Noctilucent Clouds", NLC) beobachtet werden. Gesehen werden können sie bei guten Bedingungen nach Sonnenuntergang (und nach der Abendämmerung) und vor der Morgendämmerung, wenn die unter dem Horizont stehende Sonne Eiskristalle in der Mesopause, ab 80 km Höhe, anstrahlt bzw. diese das Sonnenlicht reflektieren. Zur Sonnenwende um den 20./21. Juni können NLC ggf. die ganze Nacht gesehen werden, da die Sonne dann die ganze Nacht nicht zu tief hinter dem Horizont absinkt.

Andere flackernde, glühende oder farbige Lichter und Objekte

Neben den Sternen, Planeten und Satelliten, die meist noch relativ leicht zu identifizieren sind, treten auch andere Objekte (nicht nur) in der Nacht regelmäßig in Erscheinung und werden häufig als UFO gemeldet.
Himmelslaternen, obwohl inzwischen weitgehend verboten und somit deutlich seltener geworden, werden diese immer noch gelegentlich steigen gelassen und erscheinen gelb bis orange-rot und ggf. flackernd. Je nach Windverhältnissen sind aufgrund des leichten Gewichts abrupte Richtungs- und Geschwindigkeitsänderungen möglich. Die Brennndauer beträgt bis etwa 20 Minuten.
LED-Ballons, auch als Alternative zu den Himmelslaternen, sieht man zunehmend, vor allem zu Feiern und Veranstaltungen, überwiegend zu mehreren. Sie erscheinen ein- oder mehrfarbig. Transparente Ballons besitzen meist eine mehrfarbige LED-Illumination. Ggf. kann auch eine LED-Lichtkette am Ballon herunter hängen. Die Leuchtdauer kann bis zu 24 Stunden betragen, die Flugdauer jedoch nur 6 - 8 Stunden.
Mikrocopter (Drohnen) finden im gewerblichen und privaten Bereich zunehmend Verwendung, sowohl am Tag als auch in der Nacht, und können als einzelnes Licht oder mit mehreren Lichtern in unterschiedlichen Farben erscheinen, im Schwebeflug oder mit abrupten Flugmanövern. Dabei sind sie weitgehend geräuschlos bzw. nur in relativer Nähe akustisch wahrzunehmen. Größere Modelle (Hexa- oder Octocopter) werden vor allem im kommerziellen Bereich eingesetzt.
Folienballons können am Tag als UFOs gemeldet werden. Durch ihre Beschichtung reflektieren sie das Sonnenlicht sehr stark und können hell und auch größer erscheinen, als sie tatsächlich sind. Neben den klassischen, einfachen Formen, wie oval oder rund, finden sich regelmäßig auch ausgefallene Formen und Figuren und sie können auch in unterschiedlichen Farben und Mustern bedruckt sein. Beliebt sind auch Ballons, die Buchstaben oder Zahlen darstellen, ebenso wie Tiere, Comicfiguren oder auch irgendwelche Symbole zu Werbezwecken. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Aus etwas größerer Entfernung können solche Ballons durchaus verwirrend erscheinen.

Wetterballons können gewöhnlich tagsüber am Himmel als helle, punktförmige oder runde Objekte beobachtet werden, die sich langsamer als Flugzeuge bewegen. Je nach vorherrschenden Windverhältnissen können Flugbahn und Geschwindigkeit unregelmäßig sein und sich auch abrupt ändern. Zudem verschwinden die Objekte häufig nach kurzer Beobachtungszeit. Wetterballons werden von Wetterstationen auf der ganzen Welt etwa alle 12 Stunden gestartet, teilweise aber nicht täglich.

Aufstiege von Wetterballons auf Sondenjagd (Standorte mit Starts in Deutschland und weiteren europäischen Nachbarländern)

Der Mond - Geheimnisvoller Begleiter unserer Erde
Ein Service von www.Der-Mond.de
Wissen und Beobachtung zum Mond


Der Mond - Geheimnisvoller Begleiter unserer Erde
Von www.Der-Mond.de

Weiterführende Infos und Tools (Auswahl)

Online-Sternkarten:
Astronomie.de, Ansichten des Sternenhimmels
Astrowetter, aktuelle Sternkarte und Himmelsschau
Stellarium Web, Onlineversion der bekannten Planetariums-Software
The Sky live, interaktive Sternenkarte
Satelliten-Tracker:
Heavens Above, informative Seite zur Satelliten-Beobachtung und Iridium-Flares, mit Angaben zur Sichtbarkeit
Starlink-Satelliten auf Havens Above: Sichtbarkeitstabelle und dynamische 3D-Anzeige der Flugbahn
ISS-Tracker
, Livetracker für die Internationale Raumstation
Live Starlink, SpaceX, Kuiper & GPS Satellite Map
Satelliten Weltkarte Livetracker
In the Sky - Live World Map of Satellites
Live Real Time Satellite Tracking and Predictions, Satelliten aller Art, inkl. ISS und Starlink
SATFLARE - Online 3D Satellite and Flare Tracking, mit Informationen über mögliche Flares
SATVIEW - Tracking Satellites and Spacejunk, mit Informationen über Reentries
OrbTrack - real time satellit tracking
Flugverkehr-Tracking:
Flugradar24.eu, Live Flugverfolgung
Planefinder.net, Live Flugverfolgung
STANLY Track der DFS, Live Flugverfolgung inklusive Hubschrauber
Freie Software:
Stellarium, das beliebte Planetarium, auch als portable Version
Celestia, Planetarium und 3D-Weltraumsimulation, auch als portable Version
UFOCapture, eine professionelle Software, die jenseits des UFO-Themas auch zur Himmels- und Atmosphärenbeobachtung eingesetzt wird, bspw. von Meteorjägern.
UFO Detector, eine Software zur Himmelsüberwachung und automatischer Aufzeichnung bei Flugbewegungen
Apps für Smartphone & Tablet (teils kostenpflichtig):
ISS-Detektor, Android - iOS
Stellarium Mobile Sky Map, Android - iOS
Heavens-Above, Android
P.M. Planetarium, iOS
Sky View, Android - iOS
Star Chart, Android - iOS
Star Rover Stargazing Guide, Android - iOS
Star Tracker Mobile Sky Map, Android - iOS

Ein helles Licht oder seltsames Objekt/Phänomen am Himmel - was ist das?

Es ist nicht ungewöhnlich, dass man vor allem während der Nacht, aber auch am Tag, irgendwelche Lichter oder ein seltsames Objekt/Phänomen am Himmel sieht, was einem seltsam vorkommt und man sich nicht auf Anhieb erklären kann. Vielleicht weil es besonders auffällig ist, sich ungewöhnlich verhält oder sich sehr schnell über den Himmel bewegt. Man muss dabei nicht gleich an ein klassisches UFO/UAP denken, da es viele astronomische, atmosphärische oder auch irdische Ursachen dafür gibt. Hilfreich ist es in jedem Fall, Ort, Datum und genaue Uhrzeit samt Himmelsrichtung zu notieren. Nachfolgend eine Übersicht häufiger Ursachen für UFO/UAP-Meldungen mit beispielhaften Abbildungen.

 

Übersicht:

 

Ein einzelnes helles stillstehendes Licht am Himmel

Sterne & Planeten

Für ein einzelnes, weitgehend stillstehendes helles Licht am Himmel kommt ein Stern oder Planet in Frage. Der Unterschied zwischen beiden zeigt sich am Funkeln, Sterne funkeln aufgrund atmosphärischer Einflüsse, ggf. auch mehrfarbig, was insbesondere in Horizontnähe auffällig ist. Planeten funkeln dagegen nicht, aufgrund der geringeren Distanz zur Erde und größeren Helligkeit, zumindest nicht auffällig erkennbar. Sterne & Planeten können weiß, orange oder auch rötlich erscheinen. Ein weiterer Hinweis auf einen Stern ist auch, wenn sich das Licht an mehreren Tagen hintereinander an derselben Stelle am Himmel zeigt. Planeten zeigen sich über die Tage an leicht versetzten Stellen und weisen eine stärkere Eigenbewegung auf, die bei längerer Beobachtungszeit erkennbar ist. In Flughafennähe können Flugzeuge längere Zeit auch als stillstehende helle Lichter wahrgenommen werden, sofern sie sich auf den Beobachter zubewegen.

Sehr auffällig erscheinen regelmäßig der Planet Venus und der (Winter-)Stern Sirius aufgrund ihrer Helligkeit. Die Venus kann dabei ggf. auch bereits in der Dämmerung sichtbar sein und mit einem Flugzeugscheinwerfer verwechselt werden.

Aktuelle astronomische Ereignisse finden Sie auch auf "Heute am Himmel".

Ein einzelnes helles Licht bewegt sich schnell am Himmel

Satelliten, Flugzeuge & internationale Raumstation

Hier kommen in erster Linie Satelliten und Flugzeuge in Betracht. In größerer Höhe und Entfernung zeigen sich Flugzeuge meist nur als weißer Lichtpunkt, ggf. sind auch rote und grüne Lichter sowie ein Blinken erkennbar, abhängig auch von der Höhe und Entfernung zum Beobachter. Satelliten blinken dagegen nicht, können jedoch durch Eigenbewegungen und unterschiedliche Reflexion ggf. auch mit wechselnder Helligkeit erscheinen. Satelliten bewegen sich typischerweise entweder von West nach Ost oder in polarer Richtung, am Himmel, so dass sie relativ leicht von Flugzeugen unterscheidbar sind.

Auch die Internationale Raumstation kann am Himmel gesehen werden, allerdings nicht jede Nacht und in manchen Nächten auch mehrmals, wobei sie sich immer von westlicher nach östlicher Richtung bewegt. Sie strahlt deutlich heller als andere Satelliten und Sterne, bei gleichbleibender Helligkeit.

Mehrere Lichter bewegen sich gemeinsam am Himmel

Starlink-Satelliten

Ein Klassiker sind seit Jahren mehrere weiße Lichter, die in einer Reihe, mal mehr zusammenhängend, mal mehr auseinandergezogen, über den Himmel ziehen. Verantwortlich dafür sind die Starlink-Satelliten, die häufig als Lichterkette ("Starlink-Zug") über den Himmel ziehen und in Tranchen mit bis an die 60 Satelliten am Stück gestartet werden.

Aktuelle Infos zu Starlink u.a. auf Heute am Himmel und Find Starlink.

Flugzeuge & Hubschrauber

Mehrere weiß- oder andersfarbige Lichter, die sich zusammenhängend, in Formation oder ggf. auch ungleichmäßig über den Himmel bewegen, können auf Flugzeuge, Hubschrauber oder auch Drohnen (s.u.) zurückzuführen sein. Flugzeuge können aufgrund ihrer Lichteranordnung in der Nacht auch als Dreieck erscheinen.

Himmelsscheinwerfer

Mehrere, auch großflächigere Lichter, die sich in einem meist wiederholendem Rhythmus und Muster am Himmel bewegen, oft kreisförmig, wiederholt in einer Richtung oder hin und her, beruhen meist auf Himmelsscheinwerfern oder Lichteffektgeräten, die gerne bei Veranstaltungen, Festivals, Zirkusse, Volksfesten oder Diskotheken eingesetzt werden und bewegliche Lichtstrahlen projizieren. Die Reflexionen an Wolken werden dann als die sich bewegenden Lichter gesehen, wobei nicht immer auch der Lichtstrahl als solcher zu sehen ist. Die Lichter erscheinen meist diffus und können auch eine unterschiedliche Färbung aufweisen. Mehrere farbige Lichter und Lichterfiguren werden auch von Laser- und Drohnenshows erzeugt.

Licht- und Leuchtphänomene

Reentrys

Wiederkehrende Phänomene im Zusammenhang mit Satelliten sind zum Einen die so genannten Reentrys (Wiedereintritte ausgedienter Satelliten in die Erdatmosphäre), die ähnlich einem Meteor erscheinen, jedoch deutlich länger am Himmel zu sehen sind und in der Regel aus mehrere Einzelobjekten bestehen.

Iridium-Flares

Zum Anderen gibt es die so genannten Iridium Flares, die als Reflexion von Sonnenlicht an einem Iridium-Satelliten entstehen und bis zu 20 Sekunden und sehr hell am Himmel aufleuchten

Raketenstarts/Stufentrennung

Im Zusammenhang mit Raketenstarts bieten Stufentrennungen/-zündungen, sowie das Deorbiting (Treibstoffablass vor dem Wiedereinritt ausgedienter Raketenstufen) ein sehenswertes Schauspiel, häufig auch ähnlich sprial- oder quallenförmiger Lichterscheinungen.

Meteore

Ähnlich den Reentrys, jedoch zeitlich kürzer und sich schneller bewegend, zeigen sich Meteore beim Eintritt in die Atmosphäre, die auch sehr hell aufleuchten können.

Infos über aktuelle Meteorereignisse bei der International Meteor Organization.

Kondensstreifen

In der Abenddämmerung werden von der untergegangenen Sonne angestrahlte Kondensstreifen von Flugzeugen aufgrund der orange-rötlichen Färbung häufig mit Meteoren verwechselt oder für einen Flugzeugabsturz gehalten.

Diffuse Leuchtphänomene der Atmosphäre

Polarlichter

Polarlichter sorgen in Mitteleuropa aufgrund der eher seltenen Sichtbarkeit wiederholt für Aufmerksamkeit, da sie hierzulande nur als diffuse Leuchterscheinung zu sehen sind, vorzugsweise im Spätherbst/frühen Winter und im späten Winter/ Frühjahr.

Nachtwolken

Als seltenes Phänomen der Sommernächte, insbesondere im Juni/Juli, können über dem nördlichen Horizont sogenannte leuchtende Nachtwolken ("Noctilucent Clouds", NLC) beobachtet werden. Gesehen werden können sie bei guten Bedingungen nach der Abendämmerung) und vor der Morgendämmerung, wenn die unter dem Horizont stehende Sonne Eiskristalle in großer Höhe anstrahlt und diese das Sonnenlicht reflektieren. Zur Sonnenwende um den 20./21. Juni können NLC ggf. die ganze Nacht gesehen werden, da die Sonne dann die ganze Nacht nicht zu tief hinter dem Horizont absinkt.

Halos, Nebensonnen & Lichtsäulen

Je nach Wetterbedingungen können Halos um Sonne oder Mond, Nebensonnen oder sogenannte Lichtsäulen zu sehen sein, die aufgrund von Reflexion und Brechung von Sonnenlicht an Eiskristallen in der Atmosphäre entstehen und verschiedene Formen annehmen können.

Andere Lichter oder helle (flackernde) Objekte

Himmelslaternen

Nach wie vor tauchen so genannte Himmelslaternen oder kleine Modellheißluftballons als orange-rötlich leuchtende und meist flackernde Objekte am Himmel auf. Durch das geringe Gewicht können sie windbedingt auch recht abrupt Geschwindigkeit und Richtung ändern.

LED-Ballons

Als Alternative zu den Himmelslaternen sieht man zunehmend kleine LED-Ballons, vor allem zu Feiern und Veranstaltungen, überwiegend zu mehreren. Sie erscheinen ein- oder mehrfarbig. Transparente Ballons besitzen meist eine mehrfarbige LED-Illumination. Ggf. kann auch eine LED-Lichtkette am Ballon herunter hängen. Die Leuchtdauer kann bis zu 24 Stunden betragen, die Flugdauer jedoch nur 6 - 8 Stunden.

Drohnen

Drohnen (Microcopter) werden zunehmend auch als UFO/UAP gemeldet und erscheinen als Objekt mit einem oder mehreren (farbigen) Lichtern, im Schwebeflug oder mit abrupten Flugmanövern. Dabei sind sie weitgehend geräuschlos bzw. nur in relativer Nähe akustisch wahrzunehmen. Größere Modelle (Hexa- oder Octocopter) werden vor allem im kommerziellen Bereich eingesetzt.

Folienballons

Am Tag können heliumgefüllte Folienballons durch ihre Beschichtung das Sonnenlicht stark reflektieren und hell und größer erscheinen, als sie tatsächlich sind.

Neben den klassischen, einfachen Formen, wie oval oder rund, finden sich regelmäßig auch ausgefallene Formen und Figuren und sie können auch in unterschiedlichen Farben und Mustern bedruckt sein. Beliebt sind auch Ballons, die Buchstaben oder Zahlen darstellen, ebenso wie Tiere, Comicfiguren oder auch irgendwelche Symbole zu Werbezwecken. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Aus etwas größerer Entfernung können solche Ballons durchaus verwirrend erscheinen.

Wetterballons

Wetterballons können gewöhnlich tagsüber am Himmel als helle, punktförmige oder runde Objekte beobachtet werden, die sich langsamer als Flugzeuge bewegen. Je nach vorherrschenden Windverhältnissen können Flugbahn und Geschwindigkeit unregelmäßig sein und sich auch abrupt ändern. Die Beobachtungszeit variiert je nach Windverhältnissen. Wetterballons werden von Wetterstationen auf der ganzen Welt etwa alle 12 Stunden gestartet, teilweise aber nicht täglich.

Die ähnlich weiß oder auch silbrig aussehenden Stratosphärenballons können rundlich oder bei abnehmender Füllmenge auch unförmig erscheinen und je nach Höhe und Windströmung mehr wie einen Tag am Himmel stehen, bei geringer Fortbewegung.

Seltsame Objekte auf Foto oder Video

Im Zeitalter der Digital- und Smartphonefotografie passiert es häufig, dass im Nachhinein auf den Aufnahmen Objekte oder Phänomene zu sehen sind, die man selber zum Zeitpunkt der Aufnahme nicht bemerkt hat. Hierfür kommen mehrere Ursachen in Betracht.

Vögel & Insekten

Gräulich und unscharf erscheinende Formen können durch Vögel und Insekten entstehen, die außerhalb des Schärfebereichs der Kamera schnell durch das Bild huschen. Insekten bilden sich dabei als längliche Formen ab. Solche Formen werden auch als „Blurfos“ (blurred UFOs, also unscharfe UFOs) bezeichnet.

"Orbs"

Kreisförmige Flecken oder Kugeln („Orbs“) können bei Aufnahmen mit Blitz entstehen wobei Staubteilchen (Vor allem in Innenräumen) sowie Regentropfen oder Schneeflocken im Nahbereich der Kamera durch die Unschärfe als runde, vermeintlich strukturierte Kugeln auf der Aufnahme abgebildet werden.

Lichtquellen im Raum

Beim Fotografieren durch Zimmer- oder Autofenster können Lichtquellen innerhalb des Raumes/Autos zu Spiegelungen in den Fenster führen, die dann als Objekte außerhalb erscheinen und gedeutet werden.

Linsenspiegelungen

Straßenlampen oder andere Beleuchtung können beim Fotografieren (meist in der Dunkelheit) Spiegelungen im Objektiv hervorrufen, die als leuchtende Formen in verschiedenen Farben auf dem Foto zu sehen sind. Die verursachenden Lichtquellen können dabei auch außerhalb des Aufnahmebereichs liegen.

Transparenzhinweis: Alle Abbildungen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.

Eine Infografik über menschengemachte Flugobjekte am Himmel finden Sie auf Star Walk.

Sofern Sie Ihre eigene Beobachtung keiner der oben dargestellten Objekte/Phänomene zuordnen können oder sich unsicher sein, wenden Sie sich gerne an eine der Meldestellen auf der Meldestellenseite, wo Sie ihre Sichtung zur Untersuchung und Beurteilung weitergeben können.

  

Aktuelles zum Himmel

Aktuelle Informationen, was sich gerade am Himmel astronomisch so tut, gib's auch auf "Heute am Himmel"

Der Mond - Geheimnisvoller Begleiter unserer Erde
Ein Service von www.Der-Mond.de
Wissen und Beobachtung zum Mond


Der Mond - Geheimnisvoller Begleiter unserer Erde
Von www.Der-Mond.de

Auffällige Sternschnuppen

Quadrantiden
28.12. - 12.01.
Maximum am 04. Januar

Lyriden
16.-25.04.
Maximum am 22. April

Eta-Aquariden
19.04. - 28.05.
Maximum am 06. Mai

Arietiden
22.05. - 02.07.
Maximum am 07. Juni

Perseiden
17.07. - 24.08.
Maximum am 12. August

Alpha-Aurigiden
28.08. - 05.09.
Maximum am 01. September

Orioniden
02.10. - 07.11.
Maximum am 21. Oktober

Leoniden
14.-21.11.
Maximum am 17. November

Geminiden
07.-17.12.
Maximum am 13. Dezember

Ursiden
17.-26.12.
Maximum am 22. Dezember

 

Seite 1 von 24

Neue Blogbeiträge

UFO/UAP-Akten der USA - Release 05

Zum Beitrag

UFOs im Pariser Parlament

Zum Beitrag

UAP-Bericht 2025 der AARO, Facts & Figures

Zum Beitrag

UFO/UAP-Akten der USA - Release 4

Zum Beitrag

UFO/UAP-Akten der USA - Release 3

Zum Beitrag

Suche nach Technosignaturen bei 3I/ATLAS

Zum Beitrag

Aktualisierte Protokolle für den Erstkontakt

Zum Beitrag

UFO/UAP-Akten der USA - Release 2

Zum Beitrag

UFO/UAP-Akten-Freigabe der USA

Zum Beitrag

Über 1.000 UFO-Sichtungen in Kanada 2025

Zum Beitrag

Über

  ufoinfo.de bietet grundlegende Informationen zum UFO/UAP-Phänomen und dessen Untersuchung. Ferner liegt ein Schwerpunkt auf Forschungen zu psychologischen Implikationen zu UAP. Grundlage ist ein offener und wissenschaftlich-kritischer Ansatz.

Etwas Ungewöhnliches gesehen?

Auf der Infoseite mit häufigen und typischen Auslösern von UFO-Meldungen finden Sie vielleicht schon eine Lösung. Ansonsten finden Sie auf der Meldestellenseite Kontaktmöglichkeiten, um Ihre Sichtung zu melden und kompetent beurteilen zu lassen.

» INFOSEITE ÜBER LICHTER AM HIMMEL« 

» UFO/UAP-SICHTUNG MELDEN «

Social Media