UFO Echo KW 37/2021

Zur Zeit haben die Zeitungen und Medien allgemein genug andere Themen, als UFOs und Außerirdische. Die anstehende Bundestagswahl mit ihren Duellen, Triellen und Tetraellen und leider immer noch das Dauerthema Corona sind Themen, die aktuell sicherlich wichtiger sind, als UFOs und Aliens, auch wenn es Menschen gibt, die dies etwas anders sehen, wie man an so manchen Plakaten auf den Demos der Verquerdenker sieht, wo es von deutschen Flugscheiben, über Neuschwabenland, bis zu Reptiloiden alles zu sehen gab.

Deshalb gehört dieses UFO-Echo für die vergangene Woche wieder mit zu den kürzeren in unserer Kolumne. Trotzdem fanden sich auch wieder interessante und beispielhafte Beiträge.

Ganz schlecht dürfte es für Samuel Riddell ausgehen, der meinte, er müsse auf die Aliens schießen, die da auf dem Hotelparkplatz ihr Unwesen getrieben haben sollen. Die Polizei fand allerdings keine Aliens und nahm ihn fest, wie der Berliner Kurier unter der Schlagzeile: "Mann verhaftet, weil er auf Außerirdische schoss". Wer nun meint, dass sowas wohl ein einzigartiges Ereignis sei, irrt sich. Im Namen der UFOs und Aliens gab es bereits öfters solche verwirrten Aktionen, und vom Mord über Selbstmord gab es bereits alles. (Link)

Nochmals einen Nachschlag auf 9/11 gab es bei tagesschau unter dem Titel: "9/11 Verschwörungstheorien - Sprengung? Aliens? Geheimdienste?" zu lesen. Allerdings bietet der Artikel weder etwas Neues noch Sensationelles. (Link)

Der Deutschlandfunk entwickelt sich fast zu einer wöchentlichen Quelle, wenn es um UFOs geht. Meist lohnt es sich auch, sich die Beiträge anzuhören oder zu lesen. Ob dies auch in diesem Fall so ist, überlassen wir Ihnen, interessant ist er allemal. "Zwischen Science und Fiction - UFOs, Aliens und der Erstkontakt", lautet der nahezu einstündige Audiobeitrag, in dem mehrere bekannte Kollegen, auch der GEP, zu Wort kommen. Angesprochen werden recht viele Einzelthemen, was dadurch etwas zu Lasten der Tiefe geht, Gerade die angesprochenen Themen Roswell, Belgienwelle oder Rendlesham-Forrest haben viele Facetten, so dass sich dazu alleine entsprechende Podcasts machen lassen. Sehr schön ist, dass man das Ganze transkribiert auch als PDF herunterladen kann. (Link)

Wer kennt sie nicht? Die Rede ist von der angeblichen Nazi-UFO-Reichsflugscheibenbasis Neuschwabenland in der Antarktis, wo sich die Reste des dritten Reichs, einschließlich Hitler, nach dem verlorenen Krieg zurückgezogen haben und seitdem das vierte Reich vorbereiten sollen. Damit könnte es aber wohl bald vorbei sein, wenn man an den Klimawandel denkt, der die Polregionen immer weiter verkleinert. Die Ironie dabei ist, dass gerade die Klientel nicht an den Klimawandel glaubt, die an diese echt dumme Verschwörungstheorie glaubt. Das Satire-Magazin Der Postillon nahm sich der Sache unter dem Titel: "Klimaforscher warnen: Eisschmelze bedroht geheime Nazi-Basis in der Antarktis" an. (Link)

Wenn man auf einmal blaue Lichter am abendlichen, dunklen Himmel sieht, die da eigentlich nicht hingehören, schaut man schon genauer hin. So auch etliche Bürger in Essen, die sich darüber wunderten, was da wohl los war. Der Westen berichtet unter dem Titel: "Mysteriöse Fotos sorgen für Furore! Anwohner werden nervös, als sie das am Himmel sehen" über eine solche Lichterscheinung. Derartige Lichter, Lasershows oder andere Lichtinstallationen, sorgen immer wieder für Irritationen und für UFO-Meldungen. Schön bei diesem Bericht ist allerdings, dass mit Hilfe der Leser schnell eine Erklärung gefunden werden konnte. (Link)

Genau dies wirft eine grundsätzliche und oft gestellte Frage der UFO-Forschung auf. Ungeklärte und auch teils seltsam anmutende UFO-Sichtungen finden oft auch über großen Städten, vielbefahrenen Verkehrswegen oder nahe Flughäfen statt und beruhen dennoch häufig nur auf Einzelzeugen. Da stellt sich automatisch die Frage, warum hier nur eine einzelne Meldung kommt und der Rest der Bevölkerung seltsamerweise nichts gesehen hat, gerade auch bei spektakulären Meldung von großen Flugkörpern, darunter auch Dreiecke oder bumerangförmige, die da eigentlich deutlich mehreren Bürgern auffallen und für Aufregung sorgen müssten. Bei erklärbaren UFO-Sichtungen zu tatsächlich auffälligen Gegenständen wie manche Ballons, die Starlink-Satelliten oder eben solche Lichtshows, ist dies oft anders. Nach Berichten in den örtlichen Medien melden sich hier oftmals andere Zeugen, die in der Regel dasselbe aussagen, wie der ursprüngliche Melder.

Viral ging letzte Woche auch ein Video aus dem chinesischen Shenyang, auf dem eine Art Lichtsäule über der Großstadt zu sehen war und zumindest für kurze Zeit für allerlei Spekulationen sorgte, bis hin zu einem sich öffnenden Dimensionstor. Auch t-online brachte das Video unter der Schlagzeile: "Mysteriöse Himmelserscheinung: Rätselhafte Lichtsäule in China gefilmt", mit einer allerdings falschen Auflösung, dass es die Sonne gewesen sei, die durch die Wolken schien und die Sonnenstrahlen sich auf diese seltene Art brechen würde, wofür es noch keine wissenschaftliche Bezeichnung gäbe. Das zeigt, dass sich manche Journalisten bei solchen Themen nicht viel Mühe geben und kaum Recherchen anstellen, denn das Ganze hatte eine recht banale Auflösung in einem Hochhaus, dessen Glasfassade, das Sonnenlicht durch den Nebel reflektierte, wie wir auch auf Twitter posteten. Dafür brauchts kene gesonderte wissenschaftliche Bezeichnung. (Link)

 

Warten wir also ab, ob und wie viele Meldungen zu unseren Themen diese Woche bringen wird, in der sicherlich der Endspurt zur Bundestagswahl eher im Fokus stehen wird. Solange werfen wir auf unserem Twitter Account auch immer den Blick ins Ausland.

 

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