Satelliten

In klaren Nächten, bis zu 90 Minuten vor und nach Sonnenuntergang bzw. Sonnenaufgang, kann man sehr viele Satelliten am Firmament beobachten.

Ausgebrauchte Satelliten werden gezielt auf die Erde zurückgeholt. Beim sogenannten Re-Entry (Wiedereintritt) verglühen sie in den oberen Schichten der Erdatmosphäre und sorgen dabei für ein seltenes Lichterschauspiel. Siehe hierzu den eigenen Punkt: Re-Entries.

Eine Besonderheit sind NOSS Satelliten, die immer zu Dritt im Formationsflug zu sehen sind. Auf der Internetseite Call Sky kann man sich sowohl die Sichtungszeiten und deren Helligkeit berechnen lassen, als auch die Sichtungszeiten anderer, sichtbarer Satelliten. Beim kostenlosen Sternatlas „Stellarium“ ist dies ebenso möglich und hat den Vorteil, dass man die Satelliten genau über den Beobachtungsort darstellen lassen kann.

 

Aussehen:

Man sieht am Himmel ein rundes, kleines Licht (bzw. drei Lichter), ähnlich einem Stern. Bei Re-Entrys werden viele kleine, rasch fliegende, Lichtpunkte beobachtet.

Durch autokinetische Effekte kann der Eindruck entstehen, dass Satelliten springen bzw. ZickZack-Bewegungen vollziehen. Einen ähnlichen Eindruck kann durch Mikrobewegungen des Auges oder schnelle Bewegungen des Kopfes, die vom Zeugen nicht wahrgenommen werden, gewinnen.

   
Flugbewegung: rascher, geradliniger Flug; nicht ganz so schnell wie ein Flugzeug.
   
Zeugenaussagen:

“...punktförmige Lichter...” (Krosigk, 1999)

· “...kleiner weisser Punkt, der plötzlich pulsierte und sich um das 10-fache oder mehr vergrösserte und dann verschwand...” (Greimerath 1998)

· “...schnelles Objekt, etwas grösser als ein Stern...” (Bochow, 2000)

· “...sich bewegender, pusierender Stern...” (Frankfurt, 1968)

· “...hellgrüner Punkt mit atemberaubender Geschwindigkeit...” (Hanau, 1983)

   
Zeugenbeschreibung: Hier finden Sie Zeugenbeschreibungen von Sichtungsfällen, die sich auf den Stimulus Satellit zurückführen ließen.
   
Videoaufnahmen: