ALS UFOS NOCH MIT HEISSER LUFT GEFÜLLT WAREN

Die Geschichte der geheimnisvollen Luftschiffe in den USA, in Großbritannien und Deutschland

Das sogenannte Luftschiff-Geheimnis gilt als einer der Vorläufer oder Testläufe des späteren UFO-Phänomens. Bislang aber gab es, zumindest in Deutschland, noch keine Publikation, die sich ausschließlich mit diesen – vom damaligen wie heutigen Blickpunkt höchst faszinierenden – Beobachtungen auseinandersetzte. Diese Lücke füllt ein Taschenbuch, das bei der Gesellschaft für UFO-Forschung in Lüdenscheid erschienen ist.

LUFTSCHIFFE UND AERONAUTEN
Eine historische Betrachtung des Luftschiffphänomens 1896 bis 1915
Lüdenscheid: GEP
ISBN: 978-3923862580

Aus dem Vorwort
“Seit es in den Jahren 1896/97 vor allem an der amerikanischen Westküste und dann im ganzen Land zu einer Welle von Luftschiff-Sichtungen kam, Beobachtungen von lenkbaren Ballons, die es zu dieser Zeit in dieser Form noch nicht gab, ist darüber viel spekuliert worden. Von einer sozialen Panik über geheim gebliebene menschliche Erfinder bis hin zu außerirdischen Raumschiffen lauten die Deutungen. Ein überwiegender Teil der UFO-Forscher ist – ungeachtet der bevorzugten Interpretation der Ereignisse – davon überzeigt, dass diese Beobachtungen in Verbindung zum modernen UFO-Phänomen stehen. Dazu kommt, dass die amerikanische Welle von Luftschiff-Sichtungen zwar die erste, nicht aber die letzte war: In Abständen von nur wenigen Jahren kam es bis in die 1920er weltweit (von Neuseeland über Neuengland, von Südafrika bis Großbritannien) immer wieder zu neuen Wellen von Luftschiff-Sichtungen, die je nach Ort und politischer Lage sehr unterschiedlich gedeutet wurden. In diesem GEP-Sonderheft werden einige klassische Untersuchungen zu diesem Phänomen gesammelt, dazu kommt zum ersten Mal eine Übersicht über alle bislang bekannten Phantom-Luftschiff-Sichtungen aus Deutschland.”

Die einzelnen Beiträge sind:
Jerome Clark: Luftschiffe
Jerome Clark ist einer der führenden amerikanischen UFO-Forscher und -Historiker. In seinem Beitrag „Luftschiffe“ untersucht er die erste Welle von Luftschiff-Sichtungen 1896/97 und stellt fest, dass sich ein Großteil mit fehlgedeuteten Planeten und Sternen, mit Miniatur-Heißluftballonen und absichtlichen Schwindeln erklären lässt. Er vermutet unter diesen Daten allerdings eine Restmenge, die auf die unidentifizierten Stimuli zurückgeht, die wir auch heute noch als reales UFO-Phänomen verstehen.

Loren E. Gross: UFO’s: Eine Historie – 1896
Auch Loren E. Gross braucht keine Vorstellung – er hat die wohl umfassendste Geschichte der fliegenden Untertassen vor und nach 1947 geschrieben, die in zahlreichen selbst veröffentlichten Bänden erschienen ist: Ausgehend von 1896 hat er in einer gewaltigen Menge von je rund 100 Seiten langen Büchern die UFO-Sage Jahr für Jahr verfolgt und auch wichtigen Protagonisten, etwa der „Fortean Society“, eigene Broschüren gewidmet. Sein Betrag „Ufo’s: Eine Historie – 1896“ betrachtet erneut das Jahr 1897.

Nigel Watson: Zeppeline der Angst
Nigel Watson ist ein britischer UFO-Forscher und Fortianer, der sich vor allem auf historische Fallstudien und High-Strangness-Fälle spezialisiert hat. Er hat in mehreren ausführlichen Studien – auch der hier abgedruckten „Zeppeline der Angst“ – die sozialen Implikationen englischer Wellen von Luftschiff-Sichtungen untersucht.

Ulrich Magin: Airships – Eine „moderne“ Sage
Der deutsche Journalist Ulrich Magin schildert in seinem Beitrag „Airships – Eine ‚Moderne‘ Sage“ zuerst, wie die Sagenforschung, die sich ebenfalls intensiv mit Luftschiff-Sichtungen befasst hat, diese Meldungen deutet. Dann folgt ein Katalog aller 21 bislang bekannten deutschen Meldungen aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert.

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