Nachdem die bisherige Aktenfreigabe des Pentagons mangels Alienenthüllungen die Erwartungen zumindest mancher Kreise in der UFO-Szene nicht bestätigt hat, war es nur eine Frage der Zeit, bis Spekulationen über eine Geheimhaltung der „echten“ Beweise hoch kommen, womit sich aktuelle Beiträge auseinandersetzen. Vermeintliche UFO-Sichtungen über Nordrhein-Westfalen und während des SpaceX-Starshipflugs sorgen für Diskussionen. Daneben steht die Frage im Raum, ob ältere Exoplaneten zwangsläufig bereits komplexes Leben hervorgebracht haben müssten.

Pentagon-Akten: viel Freigabe, wenig Gewissheit
Wenn die Freigabe von Regierungsunterlagen über UFOs nicht die Erwartungen mancher Kreise erfüllt, kommen schnell Spekulationen über Geheimhaltung der „echten“ Beweise auf, wie sich auch an der aktuellen Aktenfreigabe des Pentagon zeigt. So zeigt sich aktuell Frustration im von Avi Loeb gegründeten, wissenschaftlichen Rat zur Beurteilung unidentifizierter Sichtungen und dem fehlenden Zugang zu detaillierten Informationen. Dies zeigt zum Einen ein Videobeitrag der Bild anhand der bislang freigegebenen Unterlagen, die teils auch schon bekannt waren und sich auch vielfach konventionell deuten lassen oder schlicht Unsicherheiten zeigen. Ein weiterer Artikel zitiert Aussagen aus dem Wissenschaftsrat von Avi Loeb über den nicht vorhandenen Zugang zu detaillierten Daten, verbunden mit Spekulationen über eine Vertuschung geheimer Beweise für fortgeschrittene, nicht menschliche Technologie. Wenn dann ein Mitglied aus diesem Rat äußert, man „wisse“, dass es Bemühungen zur Erforschung solcher Technologien gäbe, dann fragt sich aber, worauf diese Gewissheit beruht, abgesehen von Behauptungen und Gerüchten. Hier stellt sich auch die Frage nach wissenschaftlicher Neutralität und Ergebnisoffenheit.
Eine kritischere Einordnung der ganzen UAP-Akten liefert ein Podcast der Fake Busters, der das reflektiert, was aus den Akten gelesen werden kann und was nicht. So lassen sich wenig überraschend keine Belege für außerirdische Hintergründe aus den Informationen ableiten und auch die zuletzt enthaltenen Berichte des früheren US-Projekts AAWSAP beinhalten keine konkreten technische Entwicklungen oder Anwendungen, sondern theoretische und teils spekulative Studien.
Quelle: Bild auf Youtube | news.de | Kurier
UFO beim Starship-Flug?
Ein vermeintliches UFO im Erdorbit wurde während eines SpaceX-Starshipflugs gefilmt. Der Film zeigt eine längliche, schmale, eher unregelmäßige Form während des Flugs, die zu UFO-Spekulationen führte. Eine sachlichere Einordnung vermutet Gasreste der Trägerrakete.
Quelle: Gazeta Express
Hell am Himmel: ISS als UFO
Ein helles Objekt über Nordrhein-Westfalen hielten manche Beobachter spontan für ein UFO. Die Auflösung ist ausgesprochen irdisch: Es war die ISS, die in günstiger Konstellation so hell leuchtete, dass sie Mond und Venus Konkurrenz machte.
Quelle: Der Westen
Außerirdisches Leben: vielleicht nah, aber nicht weit entwickelt
Wenn es um die Frage außerirdischer Intelligenzen geht, wird häufig auch auf deutlich ältere Sternsysteme bzw. Exoplaneten hingewiesen, auf denen sich möglicherweise bereits komplexes Leben entwickelt haben müsse. Eine Studie weist allerdings darauf hin, dass auch nahe Exoplaneten trotz hohen Alters nicht zwangsläufig komplexes Leben hervorgebracht haben müssen. Entscheidend sei nicht nur das Alter eines Planeten, sondern vor allem die über Milliarden Jahre verfügbare photosynthetische Energie. Besonders hervorgehoben wird TRAPPIST‑1e, das nach dem Modell trotz seines Alters womöglich eher im „mikrobiologischen Stadium“ steckt.
Quelle: Vietnam
Boulevard: Fußballstar und Aliens
Und wieder einmal wird ein Star Gegenstand von wilden Spekulationen. Diesmal trifft es den brasilianischen Fußballspieler Vinícius Júnior von Real Madrid, der angeblich durch einen Doppelgänger, evtl. sogar mit Beteiligung von Aliens, ersetzt worden sei. Belege vermisst man natürlich. Ein Beitrag zeigt hierzu, wie sich aus äußerlichen Veränderungen, Tattoos und einer Hellseherinnen-Erzählung ein Alien-/CIA-/Eliten-Mix zusammenbraut.
