UFO Echo KW 16/2026

Die bisherige „Alien-Hysterie“ aus den USA hat sich etwas gelegt, was aber nur eine Frage der Zeit sein dürfte. Insofern ging es vergangene Woche weitaus aufgeräumter in den Medien zu. So war wieder mal ein herkömmliches Phänomen am Himmel Ursache für Verwirrung und eine UFO-Meldestelle lässt sich in die Karten blicken. Dazu wurde auch erneut der interstellare Komet 3I/Atlas themastisiert, der sich nurmehr wieder entfernt.

  

Wenn „mysteriöse Flugobjekte“ am Ende Kondensstreifen sind

Aus Hamm meldeten Beobachter rätselhafte, dunkle Objekte am Abendhimmel. Die Auflösung ist dagegen eher nüchtern: Es handelte sich um Kondensstreifen von Flugzeugen, die sich während der Dämmerung dunkel vom hellen Resthimmel abheben, da sich die Maschinen bereits im Erdschatten befanden. Eine häuige Variante sind von der untergehenden Sonne angestrahlte Kondensstreifen, die dann rötlich oder orangen leuchten.

Quelle: WA

Bearbeiten von UFO-Meldungen – Aktivitäten einer UFO-Meldestelle

Wieder einmal ist die Meldestelle des CENAP von Hansjürgen Köhler ein Thema, diesmal bei der Deutschen Welle, die in einem kleinen Audio-Podcast über die Arbeit der Meldestelle berichtet. Dazu beschreibt der Podcast aktuelle Trends und Ergebnisse seiner Untersuchungsarbeit, wonach sich die allermeisten gemeldeten Sichtungen erklären lassen udn nur wenige ungeklärt bleiben.

Quelle: DW

Nachklapp zum Kometen 3I/Atlas

Der interstellare Koment 3I/Atlas befindet sich mitlerweile auf dem Abflug aus unserem Sonnensystem. Wie schon die beiden bislang bekannten interstellaren Kometen sorgte auch er für manch wilde Spekulationen über eine mögliche künstliche Herkunft. Ein aktueller Beitrag auf Spektrum ordnet das Thema nochmal sachlich ein und weist spekulative Ansätze zurück. Der Beitrag befindet sich aktuell leider hinter einer Bezahlschranke

Quelle: Spektrum

 

Aktuelles

Vergangenes Wochenende fand in Offenburg die diesjährige Tagung der Gesellschaft für Anomalistik statt, zum Thema "Zwischen Erfahrung und Evidenz", mit interessanten Vorträgen und wo auch ich meinen Vortrag zur Zeugenbefragung halten durfte. Ein großes Deja-vu gab es mit einer "Ghost Hunting"-Gruppe, die wissenschaftsnah agiert und sich von den sonst häufigen, pseudowissenschaftlichen medialen Klischeedarstellungen und fragwürdigen Aktivitäten distanziert und hier mit genau denselben Dingen konfrontiert ist, wie wir aus der UFO-Forschung. Das Vorgehen in den Untersuchungen lässt sich mit uns vergleichen, auch hier wird ein Großteil registrierter Anomalien aussortiert und es bleiben meist nur wenige übrig, bei denen sie aber keine bestimmte Interpretation vornehmen und bewusst auch auf mögliche nachträgliche Aufklärungen hinweisen.

  

Über

  ufoinfo.de bietet grundlegende Informationen zum UFO/UAP-Phänomen und dessen Untersuchung. Ferner liegt ein Schwerpunkt auf Forschungen zu psychologischen Implikationen zu UAP. Grundlage ist ein offener und wissenschaftlich-kritischer Ansatz.

Etwas Ungewöhnliches gesehen?

Auf der Infoseite mit häufigen und typischen Auslösern von UFO-Meldungen finden Sie vielleicht schon eine Lösung. Ansonsten finden Sie auf der Meldestellenseite Kontaktmöglichkeiten, um Ihre Sichtung zu melden und kompetent beurteilen zu lassen.

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